Förderprinzip der Exzenterschneckenpumpen
Schneider Exzenterschneckenpumpen gehören zur Gruppe der rotierenden Verdrängerpumpen. Charakteristisches Merkmal dieser Pumpen ist die besondere Ausbildung und Anordnung der beiden Förderelemente sowie der sich daraus ergebende Bewegungsablauf. Es bewegt sich drehend oszillierend, die mit einem Kreisquerschnitt versehene, schraubenförmig gewundene, eingängige Exzenterschnecke, der Rotor. Das feststehende, zweite Förderelement, der Stator, ist mit einer Innenschnecke gleicher geometrischer Abmaße, jedoch mit doppelter, um 180° vesetzter Gangzahl und doppelter Steigung versehen.

Bedingt durch diese unterschiedliche Gangzahl und Steigung entstehen Hohlräume, die sich bei der Drehbewegung des Rotors in ununterbrochener Folge wechselseitig öffnen und schliessen.

Das Fördermedium wird dabei kontinuierlich von der Saugseite zur Druckseite transportiert. Bedingt durch die geometrische Ausbildung und die permanente Berührung zwischen beiden Förderelementen ergeben sich Dichtlinien, die in jeder Stellung des Rotors für einen absoluten Abschluss zwischen Saug- und Druckseite sorgen, auch im Stillstand. Dadurch erhält die Pumpe ihre hohe Saugfähigkeit und ermöglicht einen hohen Druckaufbau nahezu unabhängig von der Drehzahl.

Die Fördereinrichtung kann durch Drehrichtungsumkehr geändert werden.
 
 






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